Über mich
Hi, ich bin Cem.
Gestalter, Entwickler, IT-Spezialist — und der Grund, warum es bei comnerds keine Abteilungen gibt, sondern einen Menschen, der alles zusammenhält.
01
Angefangen hat es mit Stiften, die nie reichten
Mein Onkel konnte zeichnen, richtig gut sogar, und ich habe ihm als Kind stundenlang zugesehen und dann selbst losgelegt. So viel, dass meine Eltern ständig neue Stifte kaufen mussten. Irgendwann kam eine Kamera dazu, geschenkt für den Urlaub, damit ich ein paar Erinnerungen mitbringe. Aber schon auf dieser Reise habe ich etwas begriffen, das mich bis heute begleitet: Ein Foto zeigt genau das, was ich zeigen will — und nichts von dem, was links und rechts davon liegt. Ich konnte einen Moment einfangen und die Zeit anhalten. Das hat mich fasziniert, und es fasziniert mich noch immer. Der kreative Weg war damit gesetzt, lange bevor ich wusste, dass man damit Geld verdienen kann.
02
Dann kam der Rechner — und ging ein paarmal kaputt
Mit dem ersten eigenen Computer erwachte die zweite Seite: die neugierige, die wissen will, wie Dinge funktionieren. Ich habe mit Windows angefangen, bin früh zu Linux abgebogen und habe mir das System dabei mehr als einmal komplett zerschossen. Jedes Mal habe ich es wieder aufgesetzt und dabei mehr verstanden als vorher. Learning by doing, im wörtlichsten Sinn. Später kam der Mac dazu, und je tiefer ich in die Technik eingestiegen bin, desto klarer wurde mir, dass Gestaltung und Technik für mich keine zwei Berufe sind, sondern zwei Seiten derselben Neugier. Bis heute baue ich nichts, von dem ich nicht verstehe, wie es funktioniert — und gestalte nichts, von dem ich nicht weiß, wie es sich anfühlt, wenn man es benutzt.
03
Ausbildung, Abitur, Art Director — und dann ganz auf eigenen Beinen
Meine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten habe ich am Richard-Riemerschmid-Berufskolleg in der Kölner Südstadt gemacht. Danach habe ich das Abitur nachgeholt — nicht, weil ich musste, sondern weil ich mir alle Türen offen halten wollte. Das war eine gute Entscheidung. Selbstständig war ich schon direkt nach der Ausbildung, mit den ersten eigenen Kunden, und habe daneben als Art Director gearbeitet, mal in Voll-, mal in Teilzeit. Zwei Jahre davon habe ich als IT-Systemtechniker in einem Systemhaus verbracht, mit Servern, Netzwerken und Arbeitsplätzen, die einfach laufen müssen. Mit der Zeit wurden die eigenen Kunden mehr und die Anstellung weniger wichtig, bis der Wechsel in die volle Selbstständigkeit nur noch der logische nächste Schritt war. Um die technische Seite ganz zu durchdringen, habe ich das Studium der Medieninformatik an der Hochschule Düsseldorf begonnen und stehe kurz vor dem Abschluss.
04
Was Kunden über mich sagen
Unkompliziert, schnell, fair — und „der macht irgendwie alles“. Über solche Sätze freue ich mich, aber sie sind nicht das, worum es mir geht. Am meisten freut mich, wenn meine Arbeit etwas verändert, das man messen kann. Eine Kosmetikerin zum Beispiel hat durch ihr neues Buchungssystem deutlich mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit, spürbar mehr Umsatz und Kundinnen, die besser zu ihr passen. Sie kümmert sich um ihr Handwerk, die Technik läuft im Hintergrund. Genau dafür mache ich das.
- „Unkompliziert“
- „Schnell“
- „Fair“
- „Macht irgendwie alles“
05
Wenn ich nicht arbeite
Dann fotografiere ich und reise — beides lässt sich wunderbar verbinden, und es hat mich schon nach Japan, Südafrika und in den Oman gebracht. Ich tanze Breakdance und trainiere Kinder, gehe einmal die Woche schwimmen und ins Gym. Und die nerdige Seite bekommt ihren Platz: Pen-&-Paper-Rollenspiele mit Freunden, ab und zu ein großes Spiel — auf Linux, natürlich — und Schach, das mich in den letzten Jahren richtig gepackt hat.
Grundsätze
Wofür ich stehe — und was ich nicht mache
01
Ehrlich im Angebot
Ich empfehle, was Sie brauchen, nicht, was mir am meisten bringt. Wenn eine einfachere Lösung reicht, sage ich das. Zugänge, Domains und Daten gehören Ihnen — ich baue keine Abhängigkeiten, aus denen man nur mit mir wieder herauskommt. Eine Zusammenarbeit soll halten, weil sie gut ist, nicht weil der Wechsel zu teuer wäre.
02
Vertraulich mit dem, was ich sehe
Wer mir Server, Postfächer und Zugänge anvertraut, vertraut mir viel an. Zugangsdaten werden verschlüsselt verwahrt und nie über unsichere Wege weitergegeben. Was ich bei der Arbeit sehe, bleibt bei mir — auch nach dem Ende eines Auftrags.
03
Klar in der Werkzeugwahl
Ich nutze KI-Werkzeuge, wo sie die Arbeit besser oder schneller machen — beim Recherchieren, Formulieren, Programmieren. Was daraus wird, prüfe und verantworte ich. Kein Text, kein Code und kein Entwurf geht zu Ihnen, ohne dass ich ihn gelesen, verstanden und für gut befunden habe.
04
Gleich im Umgang
Herkunft, Religion, Geschlecht, Alter, Sexualität — nichts davon macht für mich einen Unterschied, weder bei Kunden noch bei den Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Wer mir gegenübersitzt, bekommt dieselbe Arbeit, denselben Ton und denselben Preis. Meine Kundenliste ist der Beweis: vom Frauenarzt bis zum Nachtclub, von der Kirchengemeinde bis zur Softwarefirma.
05
Klar in der Grenze
Was ich nicht tue: für Organisationen arbeiten, die Rassismus, Antisemitismus, Homophobie oder andere Formen von Menschenfeindlichkeit verbreiten, oder für extremistische Bewegungen — gleich welcher politischen oder religiösen Richtung. Diese Grenze gilt ohne Ausnahme.
06
Was ich nicht mache
Keine Projekte aus dem Krypto-Handel, kein Glücksspiel, kein Waffenhandel, keine politischen Parteien und keine Abmahn- oder Spam-Geschäfte. Nicht, weil ich es nicht könnte — sondern weil ich hinter dem stehen will, was meinen Namen trägt.
